Mit unserer eigens entwickelten Wasseraufbereitungsanlage – unserer All-In-One Lösung – kombinieren wir die Techniken unseres Produktportfolios. Die Anlage setzt sich aus einer Pumpe [2], einem Scheibenfilter [3], einer UV-Einheit [4] und einer physikalischen Wasserbehandlungseinheit [6] zusammen.
Alle Komponenten, inklusive Ventilschaltungen [5], werden von einer Steuerung, entsprechend individuell eingestellter Parameter, gelenkt. Zudem werden alle sensorischen Messdaten [7] aufgezeichnet und anschaulich auf einem großen, intuitiv bedienbarem Touchscreen [1] angezeigt. Über dieses können zum Beispiel entsprechende Verläufe, die Rückschlüsse auf die Entwicklung der Prozesswasserqualität geben, via USB‑Stick [8] exportiert werden.
Das ganze System arbeitet vollautomatisch und bietet somit maximalen Komfort. Nach der Inbetriebnahme ist bis auf eine jährliche Wartung kein Eingreifen erforderlich. Die Anlage hat eine sehr kompakte Bauweise und ist so konzipiert, dass Sie ohne Produktionsstillstände ganz einfach am Wasserspeicher installiert werden kann.
Der Unterschied zwischen Filtration und Separation ist der Einsatz einer Barriere. Bei Separatoren, die auch unter dem Namen Fliehkraftabscheider oder Zyklonabscheider bekannt sind, wird eine solche Barriere nicht benötigt. Allein durch physikalische Kräfte findet das Trennverfahren statt. Durch den tangentialen Eintritt in das zylindrische Segment wird die Flüssigkeit auf eine Kreisbahn gezwungen und strömt durch Schwerkraft in einem abwärts gerichteten Wirbel nach unten.
Grobe und feine Partikel mit einem höheren spezifischen Gewicht als Wasser werden durch die Fliehkraft an die Innenwand des Separators gepresst und gleiten nach unten in einen Sammelbehälter. Zudem bildet sich ein zweiter aufwärts gerichteter Wirbel im Inneren. An einer Oberlauföffnung kann das aufbereitete, saubere Wasser entweichen und dem Prozess wieder zugeführt werden.
Das Scheibenfilterelement besteht aus einem Stapel fein gerillter Kunststoffscheiben, welche durch Federdruck aufeinandergepresst werden. Dieses Konzept verbindet das Prinzip der Oberflächen- mit dem der Tiefenfiltration.
Durch die spezielle Geometrie der Rillen auf der Filterscheibe kommt es zu einem variablen Querschnitt des offenen Wasserweges, wodurch runde als auch längliche Partikel beim Durchtritt durch den Scheibenstapel sicher zurückgehalten werden. Das Wasser tritt von außen nach innen durch den Scheibenstapel, größere Partikel bleiben außen auf der Oberfläche zurück, kleinere bleiben in den Rillen hängen.
Lediglich Partikel welche absolut kleiner sind als der nominale Filtergrad können das Element passieren.
Das Kernstück der UV-Anlagen ist die UV-Lampe. Diese sitzt mittig im Inneren des Zylinders und wird von der zu behandelnden Prozessflüssigkeit voll umströmt.
Die UV-Lampe emittiert dabei Licht, welches im Wellenbereich zwischen 280 und 100 nm liegt. Licht in diesem Spektrum wird als UVC-Strahlung bezeichnet und ist Stand der Technik, um effektiv Mikroorganismen oder sonstige biologische Strukturen abzutöten.
Durch die Desinfektion mittels UVC-Strahlung können Kontaminationsgefahren durch Legionellen ausgeschlossen werden.